Monat: April 2017

Die humane Marktwirtschaft

Literaturtip & Artikel des Autors Peter Haisenko

​​In einer Welt, in der alles käuflich ist – vom Mörder über Medien bis hin zu Abgeordneten –, ist echte Demokratie unmöglich. Wer Demokratie will, muss als wichtigste Voraussetzung ein Finanz- und Wirtschaftssystem fordern, das die Macht des Kapitals bricht, der „wundersamen Geldvermehrung“ durch Zins und Zinseszins ein Ende setzt und Korruption weitgehend unmöglich macht. Die Humane Marktwirtschaft wird das leisten, und nicht nur das. Sie wird den Menschen Freiheit schenken in bisher nicht gekanntem Ausmaß; ein Leben frei von Lohnsteuer und Inflation und damit eine zuverlässig planbare Zukunft. Um das zu erreichen, bedarf es keiner blutigen Revolution, sondern lediglich der Rückbesinnung auf die Grundsätze des Humanismus – und deren konsequente Umsetzung.

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Autoren: Peter Haisenko / Hubert von Brunn


​ Seitenzahl: 210
​ ISBN: 978-3-940321-13-8
​ Ausführung: Softcover

Armut und Not sind der Nährboden des religiösen Fundamentalismus

APRIL 8, 2017

Von Peter Haisenko
Quelle: http://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2017/armut-und-not-sind-der-naehrboden-des-religioesen-fundamentalismus/

Solange alles „gut geht“, man bequem und ohne existenzielle Probleme leben kann, spielt Religion kaum eine Rolle. Sobald aber ein Unglück geschieht oder wenn die eigene Zukunft nicht aus eigener Kraft gesichert werden kann, wendet man sich Gott, einer Religion oder anderen „Heilsbringern“ zu. Wenn diese negativen Umstände oder Aussichten einen größeren Bevölkerungsanteil betreffen, schlägt die Stunde der Fundamentalisten. Martin Luther ist hierzu ein treffendes Beispiel aus unserer eigenen Geschichte.

Zunächst zitiere ich einen kleinen Witz, der aufzeigt, wie man die Sache mit Gott, Kirche und Glauben auch sehen kann: Ein Pfarrer kommt in den Himmel und bekommt eine kleine graue Wolke zugewiesen, mit ebenso grauen Engeln. Missmutig segelt er am Himmel längs und sieht zu seinem Erstaunen seinen Nachbarn, einen Flugkapitän, auf einer tollen weißen Wolke mit den schönsten Engeln um sich dahinsegeln. Wutentbrannt beschwert er sich bei Petrus: Ich habe immer Gott gedient und bekomme so eine schlechte Wolke. Und da drüben, der Kapitän, dieser Hallodri hat immer geprasst und den lieben Gott kaum beachtet, schwebt jetzt im Luxus! Halt, sagt Petrus, wenn du gepredigt hast, haben 100 Menschen geschlafen. Wenn er geflogen ist, dann haben 100 Passagiere gebetet!

Wer glücklich ist, ruft nicht nach Gott

Genau darum geht es. Glückliche, zufriedene Menschen, die keine Sorgen um ihre Zukunft haben, vernachlässigen ihre spirituelle Gesundheit. Während noch vor weniger als 100 Jahren auch hierzulande viele Menschen in Not und Armut leben mussten, waren die Gottesdienste gut besucht. Geht es einem lieben Menschen schlecht, wird schon mal eine Kerze an einem besonderen Ort angezündet. Menschen, die mit der täglichen Gefahr durch Naturgewalten leben, an der See, in Wüstenregionen oder im Gebirge, sind religiöser. Je größer Not und Hoffnungslosigkeit werden, umso genauer wendet man sich der Einhaltung religiöser Regeln zu. Wen kann es da noch wundern, wenn in den Krisenregionen der islamischen Welt Fundamentalismus aufblüht? Das Gegenteil ist zu beobachten in den reichen Regionen wie Dubai oder Abu Dhabi. Dort haben sich Dekadenz und sinnentleerter Luxus breit gemacht.

Die Trockengebiete Zentral- und Ostafrikas erleben fundamentalistischen Terror, weil Hunger, Not und Elend den Boden dafür bereitet haben. Millionen machen sich auf den Weg auf der Suche nach einem besseren Leben. Sie tun das nicht, ohne den Beistand ihres jetzt mehr als früher geschätzten Gottes Allah zu erbitten. Haben sie dann tatsächlich den gefährlichen Weg gemeistert, sind im Land ihrer Träume angekommen, dann fühlen sie sich ihrem helfenden Gott, ihrer Religion umso mehr verpflichtet. Welches Unglück könnte über sie hereinbrechen, wenn sie sich jetzt, nach ihrer „Errettung“, nicht noch intensiver „bedankten“, indem sie noch eifriger ihrer Religion huldigten, mögen sie denken. Wer kann da noch so naiv sein zu glauben, dass sich diese Migranten bei uns unserem vernachlässigenden Umgang mit Religion anpassen werden?

Vor 500 Jahren war in Deutschland ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Die Umstellung des Wirtschaftssystems auf den „ewigen Pfennig“ hatte Not und Armut gebracht und sogar die katholische Kirche ist mit ihrem „Ablasshandel“ der Gier verfallen. Die Folge war eine fundamentalistische Rückbesinnung auf die Urlehren des christlichen Glaubens durch Luther mit seinen 95 Thesen. Ebenso wie wir es heute beobachten müssen, hat dieser notinduzierte Fundamentalismus zu Mord und Totschlag geführt, zum dreißigjährigen Krieg und letztlich zur Spaltung der Christenheit. Vergleicht man das mit den jüngsten Entwicklungen des Islam, sind ähnliche Vorgänge nicht ganz von der Hand zu weisen.

Die armen Länder werden gnadenlos vom Westen ausgebeutet.

Die mittlerweile weitverbreitete Verfügbarkeit des Internets zeigt den Armen weltweit, wie arm sie sind, im Vergleich zu dem, was sie dort sehen können. Der Wunsch, an diesem besseren Leben teilzuhaben, ist nur allzu menschlich und es wäre ein Gebot der Humanität, wenn die reichen Nationen alles täten, um diese Teilhabe zu fördern. Das Gegenteil ist der Fall. Die armen Länder werden gnadenlos ausgebeutet und in die Zinsknechtschaft getrieben. Das führt zu der tiefen Hoffnungslosigkeit, jemals aus eigener Kraft dieser Armut entfliehen zu können. Ist das „gottgegeben“, stellt sich dann die Frage. – Jetzt hat der fundamentalistische Islam leichtes Spiel. Er predigt seinen Gläubigen, dass sie als die eigentlichen Herrscher bestimmt sind und sich von den „Ungläubigen“ nichts gefallen lassen müssen. Er sagt, dass ihr Gott, Allah, der größte ist und verspricht, dass das Paradies auf jeden wartet, der sich den strengen Regeln (nach ihrer Interpretation) des Koran voll und ganz unterwirft. Das ist das Dilemma, mit dem wir heute konfrontiert sind.

Die Zerstörung des mehrere Jahrhunderte erfolgreichen Wirtschaftssystems in Mitteleuropa vor 500 Jahren hat zu Armut, zu christlichem Fundamentalismus und all seinen schrecklichen Folgen geführt. Die Zerstörung gewachsener Strukturen abseits westlicher Länder, in Nahost und Afrika, und die anhaltende Ausbeutung hat den Boden geschaffen, für religiöse Fundamentalisten. Es sei hier auch angemerkt, dass Hass und Krieg in Jugoslawien die wirtschaftliche Zerstörung der dortigen Strukturen durch den Westen vorangegangen ist. Die Zustände in der Ukraine gäbe es nicht, wenn die Wirtschaft dieses Landes nicht seit 1990 stetig bergab gegangen wäre. Wirtschaftlicher Niedergang schafft Unzufriedenheit und daraus erwachsen Fundamentalismus und Nationalismus, Neid, Gier, Gewalt, Mord und Totschlag.

Die Welt muss zurückfinden zum humanistischen Gedankengut

Wem es einigermaßen gut geht, wer etwas Wertvolles zu verlieren hat, wer hoffnungsfroh in die Zukunft blicken kann, der wird keine Selbstmordanschläge verüben oder Kriege führen wollen. Wo sind hier die USA einzuordnen? Die Häuptlinge dort wissen genau, dass es mit ihrem Land bergab geht, dass der Luxus auf der Basis grün bedruckten Papiers, das sie „Dollar“ nennen, ein baldiges Ende finden wird. Das ist einer der Gründe für ihren weltweiten Kriegsterror. Wenn also tatsächlich Frieden auf der Welt gewünscht wird, ohne Angst vor (islamistischem) Terror, dann muss der reiche Westen seine Ausbeutungspolitik beenden und ernsthaft daran arbeiten, dass es in den Ländern der Dritten Welt voran geht, dass die Menschen dort wieder Hoffnung auf ein besseres Leben schöpfen können. Es reicht nicht aus, sich das Feigenblatt einer halbherzigen Entwicklungshilfe umzuhängen, die doch meist in korrupten Kanälen versickert.

Der Humanismus ist in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs untergegangen. Seither gilt der Kapitalismus als einzig möglicher Heilsbringer und wohin das geführt hat, sehen wir heute überdeutlich. Die Welt muss zurückfinden zum humanistischen Gedankengut und das wird nur möglich sein mit einem grundlegend anderen Finanz- und Wirtschaftssystem. Einem System, das Gier nicht mehr fördert, sondern zum Ziel hat, dass es allen Menschen so gut wie irgend möglich geht. Wir, Hubert von Brunn und ich, haben mit der Humanen Marktwirtschaft ein System vorgestellt, das genau dieses Ziel zur Grundlage hat. Ich übertreibe nicht wenn ich behaupte, dass mit diesem System erstmals die reale Chance besteht, Armut, Gier, Neid, Hoffnungslosigkeit und alle ihre schrecklichen Folgen zu überwinden. Wenn jemand eine bessere Idee hat, dann möge er sich melden. Wenn nicht, hier bestellen und lesen. 

Quelle: http://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2017/armut-und-not-sind-der-naehrboden-des-religioesen-fundamentalismus/

Die Destillation des neuen Menschen

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 20/03/2017Quelle: NJ-Autoren

Dass unsere erdliche Menschenunordnung, entstanden durch den globalistischen Terror, in absehbarer Zeit nicht mehr so sein wird, wie wir sie kennen, leuchtet heute sogar vielen Systemlingen ein, sogar solchen von großer Prominenz. Wir sehen die EU vor unseren Augen sterben und die Nato zur Hölle gehen. Wir erleben die Ausmerzung des Globalismus und die Auferstehung der nationalen Schöpfungsordnung. Um aber zu begreifen, was auf unserem Planeten derzeit geschieht, sind mehr Hintergrundinformationen notwendig, wovon wir in diesem Beitrag ein Konzentrat davon bereitstellen.

Dass dem russischen Präsidenten Wladimir Putin noch zu Lebenszeiten ein Mann mit sehr ähnlicher Weltsicht folgen würde, der noch dazu aus der Mitte des globalistischen Weltzentrums emporgestiegen und angetreten ist, dieses grauenhafte Weltsystem für die Menschheit auszubrennen, hätte kaum jemand zu hoffen gewagt. Donald Trump siegte im Präsidentschaftswahlkampf über die Kräfte des Bösen und ist angetreten, dieses globalistische Weltgerüst zum Einsturz zu bringen.

Sein wichtigster Strategie-Berater und Vordenker zur Verwirklichung dieses anspruchsvollen Plans ist Steve Bannon, weshalb die in Bedrängnis geratenen Gobalisten ihre letzte Hoffnung zum Erhalt ihres Elends-Konzepts darin sehen, dass Trump diesen Bannon entlässt, indem sie ihm einzureden versuchen, er würde sich durch Bannon in Europa unbeliebt machen. Als ob ihn das interessieren würde, dennoch ist das die schwache Hoffnung der globalistischen Einpeitsch-Kommandantur POLITICO, Trump vom Kurs abzubringen: „Trumps Unpopularität in Europa könnte sogar einen mächtigen Rückschlag gegen Bannons Anti-EU-Projekt bewirken.“ [1]

„Die Menschen wissen, dass wir vor dem größten Umbruch seit 250 Jahren stehen“

Precht und Blome

Am 6. Februar 2017 führte der als Philosoph firmierende globalistische Autor Richard David Precht in seiner ZDF-Sendung „PR ECHT“ ein Gespräch mit Nikolaus Blome, dem Repräsentanten der Lügenpresse, dem stellvertretenden Chefredakteur von BILD. Einleitend wies Precht darauf hin, dass in der BRD die Systempolitik immer nur die sogenannte Mitte suche und bedienen wolle, obwohl „doch überall in Europa die Menschen in Scharen die Mitte verlassen und stattdessen rechtspopulistische Parteien wählen, oder einen populistischen Präsidenten wie in den USA. Die Gesellschaft scheint immer weiter auseinanderzudriften und die Mitte schwindet. Erleben wir gerade den Auflösungsprozess unser er200 Jahre alten bürgerlichen Gesellschaft?“

Blome gestand, sprachlos zu sein, er könne sich dieses neue Phänomen überhaupt nicht erklären, weil doch die „Mitte“ wirtschaftlich so gut gestellt sei, wie nie zuvor in der Geschichte, so Blomes Hilflosigkeit gegenüber der brodelnden neuen Weltentwicklung. Für Blome ist es unerklärlich, wie sich aus dieser Mitte so viele Menschen für nationale Ideen im populistischen Sinne begeistern können. Precht hingegen versuchte als „Philosoph“ unter Verwendung von historischen Parallelen eine Erklärung, die jedoch völlig verfehlt war. Precht: „Wir haben Trump in den USA, ein Ausdruck der ganz tiefen Verunsicherung der amerikanischen Gesellschaft, wir haben den Brexit, auch das spricht für die Verunsicherung der britischen Gesellschaft. Und wenn man dann so überall hinguckt, hat man so ein bisschen das Gefühl, dass das, was mal das Fundament unserer liberal-bürgerlichen Gesellschaften war, das scheint irgendwo zu bröckeln, oder die Leute haben zumindest ein diffuses, manchmal sehr konkretes Unbehagen an der Gesellschaft, die so lange so erfolgreich war. Die Menschen im Land wissen, dass wir vor einem Umbruch stehen, der strukturell der größte seit 250 Jahren ist. Wir ernten heute sehr weitgehend die Früchte der kapitalistischen Entwicklung von vor 250 Jahren. Und jetzt haben wir wieder eine technische Revolution, die genauso einschneiden wird wie die, die es damals gab. In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird sich unsere Industriegesellschaft, wie wir sie kannten, vollständig auflösen, und das ist, was die Leute überall spüren, dass es eben nicht mehr weitergeht, wie bisher.“

Welch ein Humbug Precht da absondert. Niemand macht sich derzeit in der BRD darüber Gedanken, dass unsere Industriegesellschaft in 30 Jahren nicht mehr so sein wird wie sie heute ist. Daran denkt wirklich niemand. Wenn, was der Lügenpresse-Repräsentant Blome nicht verstehen will und der kommunistische „Philosoph“ Precht nicht beim Namen zu nennen wagt, die Wohlstands-Mitte vom System abrückt, dann nur aus Furcht vor Millionen von mordlüsternen Menschen und Armmachern, die in unsere Gesellschafts-Mitte gepresst werden, denen wir hilflos ausgeliefert sind. Die Wohlstands-Mitte fühlt, dass sie alles Erarbeitete an die tödlichen Sumpfmassen verlieren wird. Das ist der absolut dominierende und wahre Grund, warum die Menschen sich sogar mit einer Revolution als Notwehr, anfreunden. Zudem, was den Speck-Maden Precht und Blome verborgen geblieben scheint, gibt es überhaupt keine wohlhabende „Mitte“ mehr, lediglich eine Gruppe von Reichen, die zur neuen „Mitte“ gemacht werden. Die Masse ist durch Multikultur und Globalismus immer ärmer und ärmer geworden.

Aber es ist richtig, die heutige Entwicklung galt Jahrzehnte lang tatsächlich als unvorstellbar. Dass der Globalismus von seinem eigenen Schöpfer, vom jüdisch regierten Washington, wieder vernichtet werden soll, war und ist für die Mitläufer und Mittäter undenkbar. Es war bis noch vor einem Jahr absolut unvorstellbar, dass ein Teil der Judenheit gegen das Weltregierungsjudentum ankämpfen würde. Einige mögen das als Taktik abtun, was aber nicht schlüssig ist, denn warum sollten sie sich diesen hohen Risiken aussetzen, wenn sie mit Hillary Clinton die Weltregierungsansprüche, die Verewigung der Globalisierung, schon in Händen hielten? Das ergibt keinen Sinn. Und nur, um in beiden Lagern stehen zu können, wäre es ausreichend gewesen, wie früher auch, eine nur vorgeschützte, aber passive Gegenbewegung als Quasselblock im Fernsehen rumzureichen. Nein, hier ist etwas völlig Neues am Wirken, wir haben es eher mit einem Krieg zweier jüdischer Blöcke zu tun.

Artikel weiterlesen: http://concept-veritas.com/nj/17de/politik/04nja_destillation_des_neuen_menschen.htm