Bolivien verabschiedet „Gesetz von Mutter Erde“

das unserem Planeten als lebendes System Rechte einräumt

Veröffentlicht am 5. Mai 2016 auf  http://derwaechter.net/

Dieses „Gesetz von Mutter Erde“ wurde bereits 2011 in Bolivien verabschiedet. Hat sich seitdem etwas Grundlegendes in dieser Hinsicht dort verändert?

Recht auf Leben, ein freies, souveränes Leben, Recht auf Vielfältigkeit des Lebens, Recht auf sauberes Wasser, Recht auf saubere Luft, Recht auf ein Leben ohne Kontamination und ohne Genmanipulation sind NORMAL!!! Jeder hat diese Rechte, jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze! Es bedürfte nicht mal menschengemachter Gesetze, an die sich sowieso kein Mitglied(-sland) dieser privaten Vereine hält. Nicht halten darf, da es ansonsten diese angeblich „freie Marktwirtschaft“ zerstören würde. Beides zusammen funktioniert nicht!

Würden „Entscheidungsträger“ diese Gesetze respektieren, dann wäre der Sinn und Zweck einer Firma nicht mehr unendliches Wachstum und pure Profitgier (der Aktionäre), sondern nachhaltiges und verantwortungsvolles Produzieren von qualititativ hochwertigen Gütern, gesunden Lebensmitteln, sowie ein schonender Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und dem „Humankapital“ !

Alles Wissen wäre frei verfügbar, es gäbe keine Patente, keine Geheimnisse, keine schädliche Produkte. Es würde nur das produziert, was dem Wohle aller dient.

Wie lange würden die multinationalen Konzerne noch massenhaft sinnlose und schädliche Produkte herstellen, wenn niemand die mehr kaufen würde?  Das weltweite Wirtschafts- und Handelssystem  aka „freie Marktwirtschaft“ funktioniert auf Basis des babylonischen Zaubergeldsystems, an das die Menschen einfach glauben. Der Wert von Geld/Gold ist nur eine Illusion. Der wahre Wert ist das, was wir Menschen erschaffen.

Warum produzieren wir nicht bewusst nur qualitativ Hochwertiges und Gesundes ???
Ach ja … geht nicht, alles muss „systemkonform“ sein, schön brav so produzieren wie es verlangt wird, sonst gibt’s keine Subventionen vom Dachverband mehr … weiter die sinnlose Konsumgier der Sklaven fördern, damit das mit dem Profit (für einige Wenige) klappt !!
Ein Teufelskreis !!!  Jedenfalls solange das Zaubergeldsystem im Spiel ist!
– cla

Das Gesetz von Mutter Erde („Ley de Derechos de La Madre Tierra“) erklärt den Planeten als heilig und erhebt ihn zu einem lebenden System, welches das Recht darauf hat, vor Ausbeutung beschützt zu werden. Darin enthalten sind 11 deutlich erklärte Rechte der Umwelt. Es wurde der Plurinationalen Legislativen Versammlung Boliviens verabschiedet. Das aus 10 Artikeln bestehende Gesetz stammt aus dem ersten Teil eines längeren Gesetzentwurfes, der vom Vereinigungspakt („Pacto de Unidad„) im November 2010 entworfen und verabschiedet wurde. Können wir dieses Gesetz bitte weiter verbreiten? Es muss eine Möglichkeit für die freie Marktwirtschaft geben, als System zu funktionieren und gleichzeitig diesen Planeten mit Achtung zu behandeln. Punkt.

In Übereinstimmung mit der Philosophie der „Erdmutter“-Göttin Pachamama heißt es dort: „Sie ist heilig, fruchtbar und die Quelle des Lebens, die in ihrem Mutterleib alle Lebewesen ernährt und sich um sie kümmert. Sie ist in stetiger Balance, Harmonie und Kommunikation mit dem Kosmos. Sie besteht aus allen Ökosystemen und Lebewesen und ihrer Selbstorganisation.“

„Hier wird Weltgeschichte geschrieben. Die Erde ist die Mutter von allen“, sagte der Vizepräsident Alvaro García Linera. „Dadurch wird eine neue Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur hergestellt, deren Harmonie zur Garantie ihrer Regeneration bewahrt werden muss.“

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2 Kommentare

  1. In der derzeitigen ‚freien Marktwirtschaft‘, d.h. in der ausgelebten Form der Planwirtschaft, die ich von den meisten Unternehmen kenne, wird man nicht fürs Mitdenken bezahlt.
    Ausgesprochene Mitdenker haben in starren Hierarchien keinen Platz und sind auch nicht erwünscht (u.a. durch unbedingtes Aufrechterhalten von Fachbereichsegoismen).
    Die selbstbeweihräuchernden Experten haben leider die Generalisten aus sämtlichen Wirtschaftsbereichen vertrieben.

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  2. Eine Planwirtschaft, die auf einer Gewinnmaxime aufbaut, die gegen die Natur verstößt, fährt den Karren immer an die Wand.
    Ja, es gibt eine höhere natürliche Ordnung, die auf einer naturgemäßen Gewinnmaxime zum Wohle aller beruht.

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