Die Erde ist flach: Das heliozentrische Unfug-Modell (HUM) falsifiziert sich selber

von Matthias mit der Person Dr Kleespies

Als ein Mensch, der das Leben leicht nimmt, liebe ich das heliozentrische Unfug-Modell (HUM), weil es so voller Unfug steckt, dass dieser aus allen Ecken hervorquillt, sobald „man“ sich eingehender damit beschäftigt und es damit sehr leicht als reiner Unfug oder als ein Unfug-Modell zu entlarven ist.

Ich möchte an dieser Stelle gerne zunächst mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen: Menschen verlangen – zu Recht – oft nach „Beweisen“ dafür, dass die Erde flach sei oder ist. Aus wissenschaftlicher Sicht geht diese Frage, respektive dieses Verlangen, aber fehl, weil es für ein MODELL – wir sprechen in der Wissenschaft IMMER NUR von MODELLEN – naturgemäss keinen positiven Beweis geben kann. Der Grund hierfür ist sehr einfach: ein Modell MUSS, als Modell IMMER unvollständig sein. D. h., es ist niemals auszuschließen, dass in einigen Jahren Elemente, Beobachtungen, Parameter oder Facetten gefunden werden, die das Modell noch ergänzen – müssen. Daher kann ein positiver Beweis im strengen Sinne kein Beweis sein, weil dies voraussetzen würde, dass ALLES bereits vollständig bekannt ist.
Diesen Umstand erkannte auch der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Sir Raimund Karl Popper.
Er forderte daher, dass ein gültiges Modell der Falsifizierung widerstehen müsse, d. h., ein Modell solange gültig ist, wie NICHTS gefunden wird, das gegen es spricht. Sobald eine Beobachtung, ein Messwert oder etwas anderes aus der „realen Welt“ gefunden wird, das nicht mit dem Modell in Einklang steht, gilt das Modell als falsifiziert, also als gescheitert oder als falsch. Es muss dann gegen ein mindestens angepasstes Modell ersetzt werden, das die gefundenen Natur- oder experimentellen Beobachtungen alle zutreffend abbildet.

Nun müssen wir allerdings noch klären, was genau Falsifizierung sein kann und was nicht. Eine Falsifizierung kann sich selbstverständlich nur auf solche Beobachtungen oder Experimente beziehen, die dem Modell direkt zuzurechnen, also Bestandteil dessen sind, was das Modell überhaupt modellhaft abbildet.
Hierzu nun zunächst – ganz im Sinne der Falsifikation – ein Beispiel dafür, was Falsifikation NICHT ist: Vor kurzem berichtete mir jemand ganz stolz, er habe das Flache-Erde-Modell über die Berechnung von Flugrouten falsifiziert.
Wie so oft, eigentlich wie immer, wenn mir jemand aus der Kugelerde-Fraktion schreibt, wusste ich wieder einmal nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, denn: Das Flache-Erde-Modell (FEM) sagt nichts, aber auch gar nichts, über Flugrouten aus. Es sagt etwas über die Bewegung von Sonne, Mond, Planeten, Sternen, den Jahreszeiten, Sonnenständen usw. aus, aber nichts über Flugrouten. Das kann es auch überhaupt nicht, da Flugrouten a) von den Fluggesellschaften, also von Menschen, die auf der flachen Erde leben, festgelegt werden und b) sehr vielen Parametern unterliegen, die schon dem Grunde nach nichts mit der Form der Erde zu tun haben. Beispielsweise richten sich Flugrouten von Passagiermaschinen sehr oft, oder so gut wie immer, falls möglich, am Jet-Stream aus, da dadurch sehr viel Treibstoff eingespart werden kann. Der Jet-Stream wandert aber bekanntermassen, um hier nur einen einzigen Parameter zu nennen, der wohl kaum dem FEM zuzurechnen ist.

Artikel weiterlesen: http://euronia.com/de/flache-erde-blog/153-die-erde-ist-flach-das-heliozentrische-unfug-modell-hum-falsifiziert-sich-selber

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